IHK-Prüfung bestehen: Die besten Tipps zur Vorbereitung
IHK-Prüfung Vorbereitung: Bewährte Lernstrategien, Zeitplanung und Tipps für die schriftliche und mündliche Prüfung. Von Teilnehmern getestet.
Die IHK-Prüfung ist der krönende Abschluss deiner Weiterbildung. Ob Wirtschaftsfachwirt, Betriebswirt oder Handelsfachwirt: Mit der richtigen Vorbereitung schaffst du das. Hier sind bewährte Tipps.
So ist die IHK-Prüfung aufgebaut
Schriftliche Prüfung
Die schriftliche Prüfung besteht aus mehreren Handlungsbereichen. Beim Wirtschaftsfachwirt zum Beispiel:
Wirtschaftsbezogene Qualifikationen:
- Volks- und Betriebswirtschaft
- Rechnungswesen
- Recht und Steuern
- Unternehmensführung
Handlungsspezifische Qualifikationen:
- Betriebliches Management
- Investition, Finanzierung, betriebliches Rechnungswesen und Controlling
- Logistik
- Marketing und Vertrieb
- Führung und Zusammenarbeit
Die Aufgaben sind situationsbezogen. Das heißt: Du bekommst einen Unternehmensfall und musst Fragen dazu beantworten. Es geht nicht um auswendig Gelerntes, sondern um Verständnis und Anwendung.
Mündliche Prüfung
Die mündliche Prüfung besteht aus einer Präsentation (ca. 10-15 Minuten) und einem Fachgespräch (ca. 20 Minuten). Du bekommst vorab ein Thema und hast Vorbereitungszeit.
8 Tipps für die Prüfungsvorbereitung
1. Früh anfangen, regelmäßig lernen
Fang mindestens 3 Monate vor der Prüfung mit der gezielten Vorbereitung an. 30-60 Minuten am Tag bringen mehr als ein Marathon-Wochenende kurz vor der Prüfung. Dein Gehirn braucht Wiederholungen, um Wissen zu verankern.
2. Alte Prüfungen durcharbeiten
Das ist der wichtigste Tipp. Die IHK veröffentlicht alte Prüfungsaufgaben (erhältlich über die DIHK-Bildungs-GmbH). Die Aufgabenstruktur und der Schwierigkeitsgrad wiederholen sich. Wer 3-5 alte Prüfungen durchgearbeitet hat, weiß, was auf ihn zukommt.
3. Schwerpunkte setzen
Du musst nicht in jedem Fach perfekt sein. Konzentrier dich auf die Bereiche, die am meisten Punkte bringen und die dir am schwersten fallen. In der Regel sind das Rechnungswesen und Recht.
4. Lerngruppen nutzen
Tausch dich mit anderen Teilnehmern aus. In der Gruppe lernst du schneller, weil du Themen erklären musst (und dadurch selbst besser verstehst). Bei Skill Sprinters sind maximal 18 Teilnehmer pro Kurs, sodass man sich gut kennenlernt.
5. Zusammenfassungen schreiben
Fass jedes Thema auf maximal eine Seite zusammen. Das zwingt dich, das Wesentliche herauszufiltern. Diese Zusammenfassungen sind dein Spickzettel für die letzte Woche vor der Prüfung (natürlich nur zum Wiederholen).
6. Prüfungssimulation machen
Setz dich unter Prüfungsbedingungen hin: Zeitlimit, keine Hilfsmittel (außer den erlaubten), kein Handy. Das trainiert dein Zeitmanagement und nimmt die Nervosität am Prüfungstag.
7. Mündliche Prüfung üben
Präsentier dein Thema vor jemandem. Das kann ein Kollege, Familienmitglied oder Lernpartner sein. Übung vor Publikum hilft enorm gegen Lampenfieber. Achte auf klare Struktur: Einleitung, Hauptteil, Fazit.
8. Am Prüfungstag
- Gut schlafen in der Nacht davor (nicht nochmal pauken)
- Frühstück nicht vergessen
- Alle erlaubten Hilfsmittel einpacken (Taschenrechner, Gesetzbücher etc.)
- 30 Minuten früher da sein
- Bei Blackout: Nächste Aufgabe bearbeiten, dann zurückkommen
Wie hoch ist die Bestehensquote?
Die Bestehensquoten bei IHK-Fachwirt-Prüfungen liegen bundesweit bei ca. 60-80%, je nach Handlungsbereich und Prüfungstermin. Mit einem guten Vorbereitungskurs und eigener Lernleistung schaffst du das.
Bei Skill Sprinters bereiten wir dich gezielt auf die Prüfungsinhalte vor. Der gesamte Kurs ist darauf ausgerichtet, dass du die Prüfung bestehst.
Was passiert bei Nichtbestehen?
Jede IHK-Prüfung kann zweimal wiederholt werden. Du hast also insgesamt drei Versuche. Nicht bestandene Prüfungsteile können einzeln wiederholt werden. Das heißt: Wenn du 4 von 5 Handlungsbereichen bestehst, musst du nur den einen nachholen.
Fazit
Die IHK-Prüfung ist anspruchsvoll, aber kein Hexenwerk. Mit regelmäßigem Lernen, alten Prüfungen und einem guten Kurs hast du alle Werkzeuge, um zu bestehen. Und danach hast du einen anerkannten IHK-Abschluss, der dir Türen öffnet.
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